AGB zum Empfehlungsmarketing

Stand: 31.03.2025

1. Geltungsbereich, Allgemeines

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Bedingungen für das Empfehlungsmarketing-Programm Fuchs Personal- und Unternehmensberatung e.K.(nachfolgend "Unternehmen" genannt). Durch die Teilnahme an diesem Programm erkennt der Empfehlende diese AGB an.

Der Empfehlende geht kein Arbeitsverhältnis mit dem Unternehmen ein und unterliegt keiner Weisungsbefugnis.

2. Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, ausgenommen Mitarbeiter des Unternehmens sowie deren direkte Angehörige.

3. Bedingungen für eine erfolgreiche Empfehlung

Eine Empfehlung gilt als erfolgreich, wenn die empfohlene Person:

- durch die Empfehlung des Empfehlenden auf das Unternehmen aufmerksam wurde,

- einen Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen unterzeichnet hat und

- mindestens (6) Monate ununterbrochen im Unternehmen tätig ist.

4. Prämienregelung

Für eine erfolgreiche Empfehlung erhält der Empfehlende eine Prämie in Höhe von 500 Euro brutto.

Eine Person darf maximal zwei (2) Empfehlungen aussprechen.

Wenn beide empfohlenen Personen erfolgreich vermittelt wurden und die oben genannten Bedingungen erfüllen, erhält der Empfehlende eine Gesamtprämie von 1.000 Euro brutto.

Für die Versteuerung der erzielten Prämien ist der Empfehlende selbst verantwortlich.

5. Auszahlung der Prämie

Die Auszahlung der Prämie erfolgt nach Ablauf der sechsmonatigen Beschäftigungsdauer der empfohlenen Person.

Die Prämie wird innerhalb von vier (4) Wochen nach Erfüllung aller Bedingungen per Überweisung auf das vom Empfehlenden angegebene Bankkonto ausgezahlt.

6. Ausschluss von Missbrauch und Manipulation

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, Empfehlungen abzulehnen oder Teilnehmer vom Empfehlungsprogramm auszuschließen, wenn:

- falsche oder irreführende Angaben gemacht wurden,

- Manipulationen oder Täuschungen festgestellt werden oder

- die empfohlene Person bereits in Kontakt mit dem Unternehmen stand.

7. Datenschutz

Der Empfehlende ist mit der Speicherung persönlicher Daten im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem Unternehmen, unter Beachtung der Datenschutzgesetze, insbesondere dem BDSG und der DSGVO einverstanden. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht, soweit dies nicht zur Durchführung des Vertrages erforderlich ist oder eine Einwilligung vorliegt.

Soweit der Empfehlende personenbezogene Daten von Dritten übermittelt, versichert dieser, dass die Einwilligung der Dritten eingeholt wurde. Der Empfehlende stellt das Unternehmenvon jeglichen Ansprüchen Dritter diesbezüglich frei.

Soweit der Empfehlende den Empfohlenen bittet über das Formular auf der Webseite des Unternehmens mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, werden vom Empfohlenen die im Formular angegebenen personenbezogenen Daten verarbeitet. Es gelten in diesem Fall die Bestimmungen aus der Datenschutzerklärung des Unternehmens, mit denen der Empfohlene sich einverstanden erklärt.

Die Rechte des Empfehlenden bzw. des von der Datenverarbeitung Betroffenen ergeben sich dabei im Einzelnen insbesondere aus den folgenden Normen der DSGVO:

• Artikel 7 Abs. 3 – Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

• Artikel 15 – Auskunftsrecht der betroffenen Person, Recht auf Bestätigung und Zurverfügungstellung einer Kopie der personenbezogenen Daten

• Artikel 16 – Recht auf Berichtigung

• Artikel 17 – Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)

• Artikel 18 – Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

• Artikel 20 – Recht auf Datenübertragbarkeit

• Artikel 21 – Widerspruchsrecht

• Artikel 22 – Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden

• Artikel 77 – Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Auf die Datenschutzerklärung auf der Webseite des Unternehmens wird verwiesen.

8. Änderungen und Beendigung des Programms

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, das Empfehlungsprogramm jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern oder einzustellen. Bereits erfolgreich vermittelte Empfehlungen bleiben hiervon unberührt.

9.  Haftung

Ansprüche des Empfehlenden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Empfehlenden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Unternehmens, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

Das Unternehmen prüft Angaben sorgfältig, haftet jedoch nicht für Fehler in den Angaben. Änderungen des Programms bleiben vorbehalten, ohne dass der Empfehlende hieraus Ansprüche herleiten kann.

Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet das Unternehmen nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Empfehlenden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Sofern es sich beim Empfehlenden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen den Parteien der Sitz des Unternehmens.